Die Alzheimer-Erkrankung ist eine fortschreitende, neurodegenerative Erkrankung des Gehirns. Sie ist durch die Bildung von Amyloid-Plaques, neurofibrillären Bündeln (Tangels) und Verlust von Nervenzellkontakten (Synapsen) gekennzeichnet. Bislang gilt sie als unheilbar und auch ihre Ursachen sind bis heute nicht vollständig geklärt.

Der Synapsenverlust geht einher mit einer zunehmenden Verschlechterung der Gedächtnisleistung. Die Folgen reichen von kleinen Frustrationen (z. B. das Verlegen des Hausschlüssels) bis zur Selbstgefährdung (z. B. Anlassen des Backofens) und haben starke Auswirkungen auf das Alltagsleben von Betroffenen und ihren Angehörigen.

In der Frühphase wird die Erkrankung von dem Betroffenen und seiner Umwelt häufig nicht sofort erkannt oder mit üblichen Alterserscheinungen verwechselt. Der Synapsenverlust tritt jedoch früh auf und bei Diagnose der Alzheimer-Krankheit sind im Durchschnitt bereits 44 % der Nervenzellen im Gehirn der Patienten zerstört (u.a. Scheff SW et al 2006). Dies weist darauf hin, dass der Synapsenverlust schon vor dem eigentlichen Auftreten klinischer Symptome eintritt. Daher wird angenommen, dass eine frühzeitig im Verlauf der Alzheimer- Erkrankung einsetzende Unterstützung der Synapsenbildung die Gedächtnisfunktion fördern kann.

Literaturquellen

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