Das interdisziplinäre Therapiekonzept der CF hat das Ziel, das Wohlbefinden der Kinder und ihre Teilhabe am sozialen Leben zu verbessern. Die drei zentralen Bausteine dieses Therapiekonzepts sind:

  • durch Inhalations- und Physiotherapie unterstütztes Abhusten von Schleim
  • medikamentöse Therapie von Infektionen
  • ausreichende Zufuhr von Energie, Enzymen und Vitaminen über die Ernährung

Bei fortgeschrittener Erkrankung können die Kinder mit CF den gesteigerten Energiebedarf oft nicht durch eine reguläre Nahrungsaufnahm decken. So sind bei ihnen negative Energiebilanz und Ernährungsdefizite häufige Probleme, die auch eine direkte prognostische Bedeutung für ihre Lebensqualität und Lebenserwartung haben.

Deshalb ist häufig eine Ernährungstherapie mit einer ausgewogenen, kalorien- und fettreichen Mischkost indiziert, die bis zu 130 % der Empfehlungen für die Energiezufuhr der DACH-Referenzwerte enthalten soll.

Mangelernährung – ein Problem bei pädiatrischen CF-Patienten

Bei mehr als 30 % der Kinder mit CF wird Mangelernährung beobachtet. Die Ursachen hierfür sind zum einen ein erhöhter Grundumsatz infolge von Infektionen, Husten und intensivierter Atemtätigkeit.

Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern mit CF

Stillen ist für Säuglinge mit CF in den ersten 4–6 Lebensmonaten empfehlenswert. Denn Muttermilch zeigt einen positiven Einfluss auf die Lungenfunktion und vermindert das Infektionsrisiko mit P. aeruginosa und S. aureus.

Literaturquellen

Hier finden Sie das Quellenverzeichnis zum Therapiegebiet Mukoviszidose.

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