Ernährung in der Onkologie

Die richtige Ernährung hat signifikante Auswirkungen auf das Wohlergehen Ihrer onkologischen Patienten. Als Arzt oder Therapeut können Sie viel für Ihre Patienten tun, wenn Sie auf deren Ernährungsstatus achten und bei auftretenden Defiziten adäquate Ernährungsmaßnahmen einleiten.

Indikation und Symptome

Malnutrition ist eine häufige Komplikation

Ein defizitärer Ernährungsstatus ist unter onkologischen Patienten ausgesprochen häufig. So weisen bei der Diagnosestellung einer primär fortgeschrittenen Erkrankung je nach Tumorentität 31 bis 87 % einen Gewichtsverlust auf.

Symptome von Malnutrition frühzeitig erkennen

Für das strukturierte Screening stehen validierte Instrumente zur Verfügung, die von der Europäischen Gesellschaft für Klinische Ernährung und Stoffwechsel (ESPEN) empfohlen werden.

Fortbildungen zum Therapiegebiet Onkologie

Um Sie bei der Ernährungstherapie Ihrer onkologischen Patienten zu unterstützen, bieten wir Ihnen hochwertige Fortbildungen an. Unser umfangreiches Portfolio umfasst dabei sowohl Präsenzveranstaltungen als auch Online-Fortbildungen, aus welchen Sie frei wählen können.

Diagnose

Ein strukturiertes und frühzeitiges Screening ist für die Bestimmung der Ernährungssituation Ihrer onkologischen Patienten entscheidend.

Die Ernährungssituation Ihres Patienten adäquat einschätzen

Für das strukturierte Screening stehen validierte Instrumente zur Verfügung, die von der Europäischen Gesellschaft für Klinische Ernährung und Stoffwechsel (ESPEN) empfohlen werden.

MUST Screening

Das MUST Screening ist eine international anerkannte Methode um Patienten mit Mangelernährung oder einem Risiko für Mangelernährung zu identifizieren und wird von Fachgesellschaften wie der DGEM empfohlen.

Gewichtsverlust bei Krebs – Prävalenz, Ursachen und Auswirkungen auf die Chemotherapie

Ungewollter Gewichtsverlust ist ein häufiges Phänomen bei einem Großteil aller Krebspatienten, in metastasierenden Spätstadien sind es annähernd 100 Prozent. Bei 2/3 der Krebspatienten schreitet der Gewichtsverlust bis zur manifesten Tumorkachexie fort.

Therapie

Die richtige Ernährungstherapie kann die Krebstherapie Ihrer Patienten unterstützen und deren Prognose verbessern.

Ernährungstherapie als Bestandteil der Supportivtherapie

Neben der eigentlichen Krebstherapie können viele weitere Maßnahmen unterstützend durchgeführt werden. Zu diesen Maßnahmen der sogenannten Supportivtherapie zählen auch jene, die den Ernährungsstatus Ihrer Patienten erhalten oder verbessern sollen.

Ihr Fortimel Compact Muster

Fortimel Compact ist vollbilanziert und mit 240 kcal auf 100 ml die Trinknahrung mit der höchsten Energie- und Nährstoffdichte in unserem Sortiment. Sie eignet sich besonders für Patienten mit Volumenproblemen.

Chemotherapie: Bessere Ansprechraten durch weniger Gewichtsverlust

Bis zu 80% aller Patienten mit einem Karzinom sind mangelernährt. Ein guter Gewichtszustand hat jedoch positive Auswirkungen auf die Prognose einer Krebserkrankung.

Das Nutricia Ernährungsprogramm für die Onkologie

Wir von Nutricia widmen uns seit 1919 der medizinisch enteralen Ernährung und sind führender Anbieter von auf die spezifischen Bedürfnisse Ihrer Patienten angepasster Trink- und Sondennahrungen. Darüber hinaus unterstützen wir Sie und Ihre Patienten mit unserem professionellen Ernährungsteam.

Ketogene Diät bei Tumorerkrankungen?

Aus unserem Ernährungsblog: Ist die ketogene Diät wirksam – ja oder nein?

Viele onkologische Patienten wünschen sich neben der medikamentösen Therapie selbst aktiv Maßnahmen gegen ihre Erkrankung zu treffen. In letzter Zeit wird zunehmend die ketogene Diät populär, in der Hoffnung durch eine streng zuckerarme Ernährung den Tumor „auszuhungern“. Doch ist dies wirksam?

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